Der G-60 Motor basiert auf dem 1,8-Liter-Vierzylinder Einspritzmotor (827). Der Exakte Hubraum beträgt 1.781 cm3. Die Zahl kommt durch den Hub von 86,4 mm und der Bohrung von 81 mm zu Stande. Durch den Einsatz des G-Lader werden bei dem 1,8-Liter Motors Kraftreserven wie bei einem 2,5-Liter Saugmotors mobilisiert. 
 
Ausnahme ist der Golf G60 Rally, der nur eine Bohrung von 80,6 mm hat, was einem Hubraum von 1.763 cm3 entspricht. Dies kommt dadurch zustande, daß der Golf G60 Rally damals im Motorsport eingesetzt wurde, d.h. um noch die Homologation für die 2,5 Liter Klasse zu erhalten wurde der Hubraum verkleinert. Die Hubraumgröße aufgeladener Motoren werden mit einem bestimmten Faktor multipliziert, so daß eine Gleichberechtigung zu anderen nicht aufgeladenen Fahrzeugen mit dem gleichen Hubraum gewährleistet wird. 

Obwohl der Motor vom normalen GTI übernommen wurde, wurden einige wichtige Änderungen vorgenommen: 

  • Wärmebehandlung der Aluminiumlegierung des Zylinderkopfes aufgrund höherer Betriebstemperaturen.
  • Verstärkung der Ventile (40 mm Einlaß, 33 mm Auslaß) - Sitze wurden gepanzert. Darüberhinaus sind die Auslaßventile natriumgekühlt.
  • Edelstahl-Brennraumeinfassung der Zylinderkopfdichtung
  • Schmierung der Verdrängerlager des G-Lader über eine flexible Druckleitung, die aus dem Hauptölkanal des Zylinderkopfes gespeist wird.
  • Verstärkung der Kolben - dadurch Verringerung der wirksamen Länge von 144 auf 136 mm.
  • Gegossene Kolben mit einer höheren Ringzone und einer 8,6 mm tiefen Mulde
  • Änderung des Verdichtungsverhältnisses auf 8:1
  • Spritzölgekühlte Kolben
  • Verbreiterung der Ölpumpe von 30 auf 36 mm
  • Ölkühlung durch einen Öl-Wasserkühler
  • Vergrößerung der Kolbenbolzen von 20 auf 22 mm Durchmesser und 57 auf 67 mm Länge
  • Verstärkung der Pleulschrauben von M8 auf M9
  • Die Lagerdeckel sind aus höherwertigem Material gefertigt.

Der G-Lader besteht im wesentlichen aus 3 Hauptteilen . Einem zweigeteiltes KAMMERGEHÄUSE mit jeweils zwei spiralförmige kammern, in dem sich der durch eine NEBENWELLE geführte beideseitig wirkende VERDRÄNGER auf einer Exentrentwelle bewegt . Die Exentrentwelle wird über einen keilrippenriemen von der Kurbelwelle des Motors angetrieben . Durch die kreisförmige Bewegung des Verdrängers verengt sich der Verdichtungsraum . die luft wird gleichmäßig zur Gehäusemitte gedrückt und danach über einen Ladeluftkühler in die Zylinder geleitet. 

                                       

zu beachten beim G-lader ist der wartungsinterval von :

- Dichtleisten alle 40/50 Tkm

- Wellendichtringe alle 80/100 Tkm

- Lager alle 80/100 Tkm

- Zahnriemen alle 20/30 Tkm

 

wenn der Riemen reist der G-Lader defekt und nicht mehr zu reparieren ist.


 

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