Ein Chip steigert die Leistung in Verbindung mit einem kleineren Laderrad auf bis zu 210 PS. Das Drehmoment wird um ca. 47 - 50 Nm gesteigert.

Dies geschieht durch eine geänderte Zündung im Teil-Last-, und im Voll-Lastbereich. Die optimalen Werte wurden auf einem Leistungsprüfstand ermittelt. Dazu passend wurde das Gemisch optimiert, sowie Einspritzzeitpunkt und -menge.

Desweiteren wird die Ladedruckbegrenzung, die ab einer Drehzahl von 5.600 U/min, bzw. ab 5.800 U/min einsetzt (teilweise) aufgehoben. Es werden Drücke bis 1.2 bar erlaubt. Dies ermöglicht eine deutlich bessere Beschleunigung im Hochgeschwindigkeitsbereich. Eine Steigerung der TopSpeed um + 20 bis 25 km/h gegenüber der angegeben Höchstgeschwindigkeit kann dadurch auch erzielt werden. Ebenso wird das Durchzugsvermögen erheblich verbessert. Der Spritverbrauch steigt, je nach Fahrweise, um ca. 0,5 - 1,0 l.

Eigenschaften                                                                           
- optimiertes Kennfeld
- optimaler Einspritzzeitpunkt, und Menge
- Leistungssteigerung in Verbindung mit kleinerem Laderrad ca. 40 - 50 PS
- Steigerung des Drehmoments um ca. 47 - 50 Nm
- Aufhebung der Ladedruckbegrenzung
- Klopfsensor ist aktiv!
- Erhöhung der TopSpeed um ca. + 20 bis 25 km/h zu Serie
- Drehzahlbegrenzer wahlweise: 6.200, 6.500 oder 6.800


Laderrad:                                                                                    

- 68 mm, ergibt in Verbindung mit Chip bis ca. 210 PS
*, 
   hier sollte ein kürzere Keilrippemriemen verwendet werden,

- 70 mm, ergibt in Verbindung mit Chip bis ca. 198 PS

- 72 mm, ergibt in Verbindung mit Chip bis ca. 190 PS

Die bis zu 210 PS führen in den G60 Fahrzeugen zu beeindruckenden Fahrleistungen, vor allem in den unteren Gängen ist die Erhöhung des Drehmomentes eindrucksvoll zu verspüren. Eine wesentliche Steigerung der Höchstgeschwindigkeit kann allerdings nicht erreicht werden. Durch die serienmäßige Getriebeübersetzung sind hier deutliche Grenzen gesetzt.

Motorsteuergerät:                                                 


Das Motorsteuergerät ist für das gesamte Motormanagement verantwortlich und kontrolliert, steuert und regelt alle wichtigen Funktionen des Motors unter Berücksichtigung des jeweiligen Lastzustandes, in Abhängigkeit sämtlicher Umgebungsparameter, wie z.B. Außentemperatur und Luftdichte, Motor-, Kühlmittel- und Öltemperatur, etc. Dies wird durch die Erfassung der Betriebs- und Fahrdaten, mittels entsprechender Fühler und Sensoren, welche die Drücke, Temperaturen, Drehzahlen, Geschwindigkeiten und Luftmassen, mit hoher Präzision aufnehmen, ermöglicht. Das Motorsteuergerät arbeitet nun die, in einem speziellen Chip gespeicherte Datenbank mit den entsprechend vorgegebenen Kennfeldern und Kennlinien für Einspritzung, Zündung, Ladedruck und Lambda ab. So wird beispielsweise laufend in Abhängigkeit des Lastzustandes und der Umgebungsparameter der optimale Zündzeitpunkt, die notwendige Kraftstoffmenge in Verbindung mit dem korrekten Einspritzzeitpunkt und dem entsprechendem Ladedruck errechnet.

Diese Datenbank wird nun beim Chiptuning nach neuesten Erkenntnissen optimiert, d.h. alle relevanten Kennfelder und Kennlinien, so z.B. für Einspritzzeit und -menge, Zündzeitpunkt und Ladedruckregelung, Drehmomentbegrenzung und Partikelemission, werden in Abhängigkeit zueinander über den gesamten Drehzahlbereich gemessen, ausgewertet und durch gezielte dreidimensionale Computerprogrammierung in Abhängigkeit zu Last und Drehzahl im Toleranzbereich insofern verändert, dass die maximale Leistung und das maximale Drehmoment, unter Berücksichtigung der Langlebigkeit des Motors sowie des minimalsten Kraftstoffverbrauchs, in einem optimalen Verhältnis zueinander stehen. Dadurch wird eine höhere Leistung des Motors, vor allem aber auch ein wesentlich höherer Drehmomentverlauf erreicht. Leistungs- und Drehmomentsteigerungen zwischen 25% und 55% sind bei Turbomotoren, 8% und 15% sind bei normalen Saugmotoren realisierbar, wodurch Beschleunigung, Agilität und Höchstgeschwindigkeit erheblich verbessert werden. Der Motor wird insgesamt lebendiger und kraftvoller, wobei die Lebensdauer, sowie die Alltagstauglichkeit des Motors bei maßvollen Tuning, verantwortungsvollem Gebrauch und regelmäßiger Wartung ebenso wenig beeinträchtigt wird, wie beim Serienmotor.

 



 

 





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